Countdown next Race 2009
| Count to | 10. October 2009, 14:10 | | Time left | 0 days 0 hours 0 minutes |
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Bilder und Rennbericht zur Tropheo Diecimile 2010 sowie zur Austrian Kart Trophy

Eines darf ich gleich vor weg nehmen. Es war ein Erfolgreiches Event für das R3-Racing Team!Platz 5 in der Tageswertung am Samstag und Platz 1 in der Tageswertung am Sonntag ergab Platz 2 bei der Tropheo Diecimila!
Tolle und konstante Rundenzeiten waren der Schlüssel zum Erfolg!
Einmal musste ich, so wie einige andere auch, pausieren. Diesmal wars ein technischer Defekt.
Aber sonst waren es harte und faire Kämpfe über zwei Tage hindurch.
Das Qualifying fand am Sonntag noch im Nassen statt ...  ... die Rennen im Regen blieben jedoch aus.  Auf der Strecke kein Erbarmen, Gottfried vs. Jesse, in der Box ...
... geht der Dank auch an Jesse Zach für seine Unterstützung ans R3-Racing Team!
Ein herzliches Dankeschön an den Hauptsponsor der Trophy, Ernst Diesel!
Platz 1, Tagessieg in der Austrian Kart Trophy am Sonntag, 20.06.2010Ein tolles Geburtstagsgeschenk oben drauf! Nun zum Bericht! Sehr geehrte Sponsoren, liebe Freunde und Gönner des R3-Racing Team! Am 19.06.2010 erfolgte der Start zum 10.000 Euro-Rennen @ StyriaKarting in Kalsdorf. Eines der größten Karts-Events in Österreich, die TROPHEO DIECIMILA!Es wurden Preise im Wert von € 10.000,-- ausgeschüttet. Nun zum Modus. Bei dieser Veranstaltung werden die Sieger in zwei Tagen, in vier Läufen ermittelt. Das heißt es gibt pro Tag ein Qualifying und zwei Rennläufe in denen der Tagessieger für die Austrian-Kart-Trophy ermittelt wird und die Summe der Punkte aller beiden Tage ergibt den Gesamtsieger der Tropheo Diecimila! Erwähnen möchte ich noch, dass ich in der Klasse KZ2 (Schaltkarts) Senior Over, kurz SO genannt, gestartet bin. Die SO wird parallel zu den „normalen Startern“ in der Klasse KZ2 ausgetragen, jedoch hat man in der SO-Klasse um 10 kg mehr Zusatzgewicht und man findet sich unter Gleichgesinnte, also mit einem Alter von ca. ab 35 Jahren J wieder. Tag 1: Der erste Tag war am Vormittag mit Problemen beschattet. Der Motor wollte einfach nicht auf Touren kommen. Somit wurde kurzer Hand eine kürzere Übersetzung eingebaut, damit bessere Drehzahlen erreicht werden konnten. Dieser Umbau erwies sich im Qualifying jedoch als fataler Fehler, denn mein Mechaniker Kurt brachte den Motor und vor allem den Vergaser nach einer Generalinspektion ca. fünf Minuten vor Qualifying-Beginn doch noch an die Grenzen seiner Leistung. Mit der Meinung nun auch das beste Setup für das Qualifying gefunden zu haben, ging ich auf Zeitenjagd. Schnell bemerkte ich, dass die Übersetzung nun für diese Motorleistung nicht passte und versuchte noch das Beste aus dem Zeug raus zu holen. Ein Umbau kam natürlich nicht in Frage, da viel zu wenig Zeit dafür war. Platz 22 war das Resultat von 29 Fahrern, sowie Platz sieben in der Klasse SO. Endtäuscht aber mit Zuversicht ging es dann ab in die „BOX“ zum Umbau der Übersetzung. Mit dem Wissen, jetzt die volle Motorleistung und die richtige Übersetzung zu haben, ging es dann ab zur Startaufstellung für das erste Rennen. Viele, viele Karts vor mir. Die Ampel auf rot, rot, rot, rot, rot, grün und ab ging es durch die Mitte! J Einige Fahrer konnte ich dann am Start überholen, einige konnte ich noch während dem Rennen überholen und einige waren sich nicht im Klaren und buchstierten sich gegenseitig von der Strecke. Zieleinlauf war dann Platz 10 bzw. Platz 2 in der SO. Mehr als zufrieden ging es zurück in die Box zur weiteren Inspektion des Karts für den zweiten Lauf. Zwischenstand in der Tabelle: Platz 10 Gesamt, Platz 2 Senior Over! Für die Startaufstellung im zweiten Lauf zählt die Zielankunft des ersten Laufes. Also nahm ich den zweiten Lauf von Platz 10 aus in Angriff.Vorne verschlafen die Fahrer den Start absolut nicht und ab ging es in die erste Runde. Gleich zu Beginn, auf den ersten Metern ein seltsames Geräusch an meinem Kart. Ich konnte es zuerst nicht zuordnen, war mir wieder mal jemand aufgefahren oder was war passiert. Aber das Kart funktionierte am Anfang nicht so schlecht. Ab der dritten Runde wurde dann das Geräusch immer heftiger und konnte dieses dann auch dem Kettenantrieb zuordnen. Es stimmte also irgendetwas mit der Kette nicht. Acht Runden lang von insgesamt 18 konnte ich mich auf Platz acht halten ehe mir dann die Kette doch „flöten“ ging und ich das Rennen vorzeitig beenden musste. Es war zum Verzweifeln, denn immerhin konnte ich mit der Spitze, auch ein italienischer Werksfahrer von Tony-Kart war anwesend, mithalten. Resümee des ersten Tages: Zwischenstand in der Tabelle: Irgendwo Gesamt, Platz 5 in der Tageswertung Samstag- Austria-Kart-Trophy Klasse Senior Over. Ein kleiner Pokal war die Ausbeute. Tag 2: Regen und nochmals Regen bestimmte den Vormittag. Einige „Schönwetter-Fahrer“ waren erst gar nicht gekommen und somit bestritten wir das Qualifying für den zweiten Tag nur mit 19 Fahrern. Bis zur Qualifikation mussten wir das Kart jedoch vorher auf Regen umbauen bzw. auf Regen abstimmen. Kurt legte sich mit Jesse, einen weiteren Spitzen-Mechaniker ins Zeug und bauten mein Kart komplett um. Andere Abstimmung vorne, andere Achse hinten und und und. Platz eins in der Senior Over Klasse war Aufgrund des Ausfalles auf keinen Fall mehr zu erreichen, aber der zweite Platz in der Gesamtwertung war noch in Griffweite. Aber dazu brauchten wir zwei super Läufe. Zurück zum Qualifying. Dieses bestritten wir wie schon erwähnt im Regen. Nerven und die richtige Taktik sind hier gefragt. Wann fährt man raus, wann regnet es mehr, wann weniger. Ich startet gleich zu Beginn und konnte mich auf Platz 10, (Platz 2 Klasse SO), festfahren. Kurz vor Ende trocknete es jedoch wieder auf und ich viel auf Platz 12 zurück. Da ich aber noch zwei Runden (im Qualifying sind max. 10 Runden erlaubt) zur Verfügung hatte fuhr ich drei Minuten vor dem Ende nochmals raus und konnte Platz 10 zurück erobern. Es wurde trockener und immer trockener. „Schönwetterfahrer“ waren auf einmal wieder zu sehen. Aber die Strecke war noch nass, oder war sie doch schon trocken genug? Welche Reifen nehmen, Regenreifen oder Slicks? Alle aber wirklich alle bauten auf Slicks um und auch ich entschied mich fünf Minuten vor dem Start auf Slicks zu wechseln. Der volle Stress. Umbauen, umbauen, umbauen. Wo sind die Schrauben, wo ist das Werkzeug. Super Spitzenleistung von Kurt. Geil. JDer Start war wieder einmal genial. Gleich zu Beginn konnte ich auf Platz acht vor fahren. (Platz 2 Klasse SO) Das Kart lag auf der noch halbtrockenen und verschmierten Piste perfekt. Doch dann schrie mein Board Computer Alarm. Zu hohe Wassertemperatur. Der Motor drohte zu überhitzen. Auf der langen Gegengeraden versuchte ich dann mit einer Hand zu schalten und mit der anderen Hand die Kühlerabdeckung runter zu reißen. Dies gelang mir auch, aber ich verlor dennoch drei Plätze. Schlimm war auch noch, dass ein direkter Konkurrent um Platz zwei in der Klasse SO an mir vorbeigegangen war und ca. 20 Meter vor mir lag. Ich konnte mich an ihn heranarbeiten und ihn drei Runden vor Schluss nach der Start-Ziel-Linie überholen. Es war ein echt fantastisches Überholmanöver. (Darauf bin ich schon ein wenig stolz J). Es war wie aus dem Windschatten heraus. Mit vollem Spees. Tolles Feeling!!! Zwischenstand in der Tabelle: Platz 2 in der Tageswertung Sonntag Austrian-Kart-Trophy Klasse Senior Over, vier Punkte vor dem dritten. Dies bedeutete, ich muss unbedingt vor dem jetzigen Drittplatzierten ins Ziel kommen um Platz zwei in der Gesamtwertung zu halten und zu erreichen.(Punktesystem: Platz 1= 25 Punkte, Platz 2= 20 Punkte, Platz 3= 16 Punkte, Platz 4= 13 Punkte, Platz 5= 11 Punkte, Platz 6= 10 Punkte, und dann bis Platz 15 immer um einen Punkt weniger.) Also Platz drei ist zu wenig! Kleine Umbauarbeiten noch in der Box für den zweiten Lauf am zweiten Tag. Die Spannung war diesmal echt groß, wird es diesmal doch gut gehen? Egal, du kannst hier nichts erzwingen.Auf zur Startaufstellung. Von Platz 10 aus ging es wieder los. Ein SO-Fahrer vor mir, ein SO-Fahrer hinter mir. Alle wollten wir den Tagessieg, alle wollten zweiter in der SO-Gesamtwertung werden. Und los ging es. Perfekter Start wieder wie immer. Keine heftigen Berührungen, keine Auffälligen Geräusche am Kart, alles Bestens. Der SO-Fahrer vor mir fuhr sich einen kleinen Vorsprung raus, ich konnte ihm nur schwer folgen. Weiters machte der SO-Fahrer hinter mir mächtig Druck. Doch ich fuhr mein Rennen und gegen Ende des Laufes kam es noch zu einem Vierkampf in welchem ich als Sieger hervorging. Am Ende konnte ich das Rennen auf Platz acht (Platz 1 in der Klasse SO) und eben vor all meinen direkten SO-Kontrahenten beenden. Es war ein aufregender, hektischer aber perfekter Renntag! Endergebnis: Platz 1 in der Tageswertung Klasse Senior Over am Sonntag der Austrian-Kart-Trophy, Platz 2 in der Gesamtwertung Klasse Senior Over Tropheo Diecimila, und Platz 10 in der Gesamtwertung von insgesamt 29 Teilnehmern. (Inkl. Schönwetterfahrer J ) Somit konnte ich Gewinnen: Drei schöne Pokale, eine Digitalkamera und ein Armbanduhr Jacques LeMans. Der Einsatz hat sich ausgezahlt, und ich bedanke mit bei all meinen Sponsoren, Freunden und vor allem auch ein herzliches Danke an Kurt !!!!!!! der mir bei der Abstimmung des Karts und Einstellung des Motors geholfen hat und einen sehr wichtigen Teil zum Erfolg beigetragen hat. Ein weiterer Dank geht an die Fam. Loidl die immer und immer mit Rat und Tat zur Verfügung stehen! ______________________________________________________________ Persönlicher Rundenrekord @StyriaKarting: 40,669 in Runde 16 (Lauf 2) 2009 |
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